Kurz & klar
Einen eigenständigen Poolroboter-Hersteller namens Poolstar haben wir auf dem deutschen Markt nicht gefunden (Stand Oktober 2026). Wer danach sucht, landet meist bei Steinbach-Bodensaugern, die im Onlinehandel als „Steinbach Poolstar Poolrunner“ geführt werden: dem S63 mit Kabel und dem Battery+ mit Akku. Beide reinigen nur flache Böden bis 18 m² und passen damit zu kleinen Aufstellpools; für größere Becken oder Wände brauchst du ein anderes Gerät.
- Hinter dem Namen
- Steinbach Poolrunner S63 und Battery+
- Poolgröße
- bis 18 m² Bodenfläche
- Reinigt
- nur flachen Boden
Inhaltsverzeichnis
- 1.Was ist „Poolstar“ eigentlich?
- 2.Welche Poolstar-Modelle gibt es?
- 3.Wie funktioniert ein Jet-Bodensauger wie der Poolrunner?
- 4.Für welche Pools eignen sich S63 und Battery+?
- 5.Was bringt ein Poolroboter gegenüber dem Handsauger?
- 6.Wie wählst du den richtigen Roboter aus?
- 7.Welche Bauarten gibt es bei der Steuerung?
- 8.Pflege, Winterlagerung und Lebensdauer
- 9.Sicherheitshinweis: Rückruf bei einem anderen Steinbach-Modell
- 10.Häufige Fragen
Was ist „Poolstar“ eigentlich?
Wer „Poolstar Poolroboter“ sucht, erwartet einen Hersteller mit eigener Modellpalette. Den gibt es auf dem deutschen Markt nach unserer Recherche nicht (Stand Oktober 2026). Der Name taucht vor allem an zwei Stellen auf:
- Bei Steinbach: Im Onlinehandel werden zwei Bodensauger des österreichischen Poolausstatters als „Steinbach Poolstar Poolrunner“ geführt, der S63 und der Battery+. Technisch sind es ganz normale Poolrunner-Modelle, Service und Ersatzteile laufen über Steinbach.
- In Frankreich: Dort gibt es die Firma Poolstar, die vor allem für Pool-Wärmepumpen der Marke Poolex bekannt ist. Unter dem Namen Poolex sind in Frankreich auch Akku-Roboter im Handel. Bei Amazon.de haben wir im Oktober 2026 keine Poolex-Roboter gefunden.
Für die Kaufentscheidung heißt das: Schau nicht auf den Namenszusatz, sondern auf das Modell. Ein „Poolstar Poolrunner S63“ ist ein Poolrunner S63, mit allen Stärken und Grenzen dieses Geräts. Die ganze Steinbach-Familie vergleichen wir unter Steinbach-Poolroboter.
Welche Poolstar-Modelle gibt es?
| Merkmal | Poolrunner S63 | Poolrunner Battery+ |
|---|---|---|
| Energie | Kabel, 24-V-Motor | Akku, 6.600 mAh, 12,6-V-Motor |
| Laufzeit | solange er am Netz ist | bis zu 2 Stunden |
| Pumpenleistung | 16.000 l/h | 10.000 l/h |
| Reinigt | flachen Boden | flachen Boden |
| Poolgröße | bis 18 m² Bodenfläche | bis 18 m² Bodenfläche |
| Besonderheit | laut Hersteller salzwassertauglich, Wasser 10–35 °C | startet automatisch im Wasser, LED-Akkuanzeige, Schutzart IPX8 bis 2 m Tiefe |
Beide Geräte sind für dieselbe Poolgröße gedacht. Der S63 hat mehr Pumpenleistung und kein Laufzeitlimit, der Battery+ kommt ohne Kabel am Beckenrand aus. Einzeln stellen wir sie in den Modell-Checks Poolrunner S63 und Poolrunner Battery vor.
Wie funktioniert ein Jet-Bodensauger wie der Poolrunner?
Die Poolrunner haben keine angetriebenen Räder oder Ketten im klassischen Sinn. Eine Pumpe saugt Wasser von unten an, schickt es durch den Filter und stößt es über Düsen an Vorder- und Rückseite wieder aus. Der Rückstoß schiebt das Gerät über den Boden.
Stößt der Sauger an die Wand, wechselt er die Richtung und fährt eine neue Bahn. Eine echte Kartierung des Beckens gibt es dabei nicht, die Abdeckung entsteht durch viele Fahrten in unterschiedlichen Winkeln. Das funktioniert in kleinen, runden oder rechteckigen Aufstellpools gut, in großen oder verwinkelten Becken bleiben dagegen leicht Flecken liegen. Wie andere Navigationsarten arbeiten, erklärt der Ratgeber Wie funktioniert ein Poolroboter?.
Für welche Pools eignen sich S63 und Battery+?
18 m² Bodenfläche klingt abstrakt. Umgerechnet passt das zu diesen typischen Aufstellpools:
| Pool | Bodenfläche ungefähr | Passt? |
|---|---|---|
| Rundpool 3,66 m Ø | ca. 10,5 m² | ja, mit Reserve |
| Rundpool 4,57 m Ø | ca. 16,4 m² | ja |
| Rundpool 4,88 m Ø | ca. 18,7 m² | knapp darüber, Ränder evtl. nachsaugen |
| Rechteckpool 5,5 × 2,7 m | ca. 14,9 m² | ja |
| Rundpool 5,5 m Ø | ca. 23,8 m² | zu groß |
Wichtig ist außerdem der Boden: Beide Geräte brauchen einen flachen Untergrund ohne starkes Gefälle oder Stufen. In Quick-Up-Pools mit leicht gewölbtem Boden oder Falten kann der Sauger hängen bleiben. Glätte die Folie beim Aufbauen sorgfältig, dann läuft er deutlich zuverlässiger. Mehr zur Auswahl für diese Becken steht im Ratgeber Poolroboter für Aufstellpools.
Was bringt ein Poolroboter gegenüber dem Handsauger?
- Zeit: Du setzt ihn ein und kümmerst dich um anderes, statt mit der Stange über den Boden zu fahren.
- Wasser und Pflegemittel: Anders als ein Venturi-Sauger am Gartenschlauch verbraucht ein Roboter kein Frischwasser. Und weil Schmutz schneller verschwindet, bleibt mehr freies Chlor für die Desinfektion.
- Entlastung der Filteranlage: Der Roboter sammelt den Schmutz im eigenen Filter. Die kleine Kartuschenpumpe eines Aufstellpools setzt sich dadurch langsamer zu.
- Wenig Wartung: Nach jedem Einsatz Filter ausspülen, mehr ist im Alltag kaum nötig.
Die Grenzen solltest du kennen: Ecken, Stufen und Wände erreicht ein Bodensauger nicht. Den Rand an der Wasserlinie entfernst du weiter mit Bürste oder Schwamm.
Wie wählst du den richtigen Roboter aus?
Drei Fragen klären, ob ein Poolstar-Modell reicht oder ob du eine Nummer größer brauchst.
Wie groß ist dein Pool und welche Form hat er?
Rechne die Bodenfläche aus und vergleiche sie mit der Herstellerangabe. Bei runden Becken gilt Radius mal Radius mal 3,14, bei rechteckigen Länge mal Breite. Liegt dein Pool über 18 m², brauchst du ein Gerät mit größerer Freigabe, zum Beispiel einen Akku-Bodenroboter für 50 bis 80 m².
Aus welchem Material sind Boden und Wände?
Folie, Stahlwand mit Innenhülle oder festes Becken: Bodensauger wie die Poolrunner kommen auf glatter Folie gut zurecht. Wandreinigung ist nur sinnvoll, wenn die Wand fest ist. Bei weichen Quick-Up-Wänden findet kein Roboter Halt, dort bleibt der Rand Handarbeit.
Wie viel willst du ausgeben?
Einfache Bodensauger wie S63 und Battery+ sind der günstige Einstieg. Roboter, die auch Wände und Wasserlinie reinigen, kosten deutlich mehr, lohnen sich aber erst bei Stahlwand- und Einbaupools. Kaufe passend zum Becken, nicht nach Ausstattungsliste. Unsere markenübergreifenden Empfehlungen für alle Poolgrößen findest du im Poolroboter-Vergleich.
Welche Bauarten gibt es bei der Steuerung?
Ältere Ratgeber unterscheiden gern zwischen manueller Steuerung, Fernbedienung und programmierbaren Robotern. Heute sieht das so aus:
- Ein-Knopf- oder Automatik-Geräte: Sie starten per Schalter oder beim Eintauchen und fahren, bis der Akku leer oder der Zyklus vorbei ist. Dazu gehören S63 und Battery+.
- Geräte mit Fernbedienung: Vor allem Kabelroboter lassen sich damit lenken oder an die Oberfläche holen.
- Programmierbare Roboter mit App: Sie bieten Reinigungsmodi, Zeitpläne und teilweise Software-Updates, etwa der Steinbach Poolrunner Battery Pro.
Für einen kleinen Aufstellpool reicht die einfachste Variante. App und Zeitplan lohnen sich erst bei größeren Becken, wenn du den Roboter regelmäßig und in verschiedenen Modi nutzt.
Pflege, Winterlagerung und Lebensdauer
- Nach jedem Einsatz den Filter herausnehmen und ausspülen, das Gehäuse mit klarem Wasser abbrausen.
- Düsen kontrollieren: Haare oder Blätter in den Düsen bremsen den Jetantrieb und lassen das Gerät im Kreis fahren.
- Akku pflegen: Den Battery+ nach dem Einsatz laden, aber nicht dauerhaft am Ladegerät lassen. Vor dem Winter auf mittleren Ladestand bringen.
- Schattig lagern: UV-Licht lässt Kunststoff und Kabel schneller altern.
- Frostfrei überwintern: Gerät, Netzteil und Ladegerät trocken im Haus lagern.
Wenn der Sauger nicht mehr richtig fährt, liegt es fast immer am Filter, an verstopften Düsen oder an Luft im Gerät. Weitere Ursachen sammelt der Beitrag Poolroboter-Reparatur.
Praxis-Tipp: Kippe den Sauger beim Einsetzen schräg, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen. Eingeschlossene Luft lässt Jet-Sauger aufschwimmen oder im Kreis fahren.
Sicherheitshinweis: Rückruf bei einem anderen Steinbach-Modell
Steinbach hat den Akku-Poolroboter „Poolrunner Battery Pro Performance“ der Marke Steinbach Pool Professional mit der Artikelnummer 061207P zurückgerufen, weil ein Defekt an Ladestation oder Akku zu einem Brand führen kann. Betroffen sind laut Hersteller Geräte, die seit dem 1. Juli 2022 verkauft wurden. Die Poolstar-Modelle S63 und Battery+ sowie der Battery Pro mit der Nummer 061206 sind nicht Teil dieses Rückrufs. Besitzt du das betroffene Gerät, nimm es außer Betrieb und wende dich an deinen Händler oder an Steinbach.
Passende Produkte
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Der Battery+ ist die bequemere der beiden Poolstar-Varianten: einsetzen, warten, herausnehmen, laden. Für Quick-Up- und Frame-Pools bis etwa 4,6 m Durchmesser reicht er gut. Gefälle, Stufen und Wände sind nicht sein Revier.
Steinbach Poolstar Poolrunner S63
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Wenn dir die Poolstar-Geräte zu klein sind oder du auch die Wände sauber haben willst, ist der Battery Pro der logische Schritt innerhalb der Steinbach-Familie. Nicht zu verwechseln mit dem zurückgerufenen „Battery Pro Performance“ der Marke Steinbach Pool Professional.
Gre Moovo
Aufstellpools bis 9 m Länge bzw. 80 m²Leichtes Handling
Für flache Aufstellpools, die größer als 18 m² sind, ist der Moovo eine leichte Alternative zu den Poolstar-Modellen. Er deckt laut Hersteller bis zu 80 m² ab, bleibt aber ein reiner Bodenreiniger.